Vorlesewettbewerb Jahrgang 4
Am 02. Februar 2026 fand an der THS zum ersten Mal ein Vorlesewettbewerb des 4. Jahrgangs statt. Im Rahmen einer Unterrichtseinheit im Fach Deutsch zum Thema „Buchpräsentationen“ hatten sich die Schüler:innen intensiv vorbereitet. Dabei übten sie das Vorlesen einer ausgewählten Textstelle. Wichtige Kriterien waren unter anderem Leseflüssigkeit, passende Betonung sowie deutliches Sprechen. In jeder vierten Klasse wurde zuvor ein Kind ausgewählt, das seine Klasse beim Wettbewerb vertreten durfte. So traten schließlich sechs Klassensieger:innen an. Die Jury bestand aus zwei Autorinnen, Nora Burgard-Arp und Sophia Hungerhoff, unserer Schulleiterin Dagmar Solf sowie den beiden Fachleitungen Deutsch, Laura Jägde und Mia Brinkmann. Nach der Begrüßung und kurzen Anmoderation durch Frau Solf starteten die Kinder nacheinander mit ihren Beiträgen. Alle Vorleser:innen präsentierten ihre Bücher und zeigten deutlich, wie intensiv sie geübt hatten. Die Jury bewertete die Beiträge anhand festgelegter Kriterien und beriet sich im Anschluss gemeinsam. Die Entscheidung fiel nicht leicht, da die Leistungen sehr nah beieinanderlagen. Am Ende entschied sich die Jury für Liv aus der Klasse 4f. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung! Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die allen Beteiligten viel Freude bereitet hat. Der Vorlesewettbewerb soll in den kommenden Jahren auf jeden Fall fortgeführt werden.


Ziel ist die Schule Alter Teichweg – hier finden sich heute mehr als 250 Kinder zusammen. Ein neuer Teilnahmerekord!


Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer digitalen Umgebung auf, in der pornografische Inhalte leicht verfügbar sind – oft deutlich früher, als Erwachsene vermuten. Durch die leichte Verfügbarkeit haben inzwischen 94 % der 14-17-jährigen Jungen und 67 % der Mädchen Pornos im Internet gesehen. Zwei Drittel der Jungen konsumieren täglich oder mehrmals wöchentlich. Was viele Eltern nicht wissen: Der Konsum von Pornografie, die Gewalt und Entwürdigung von Frauen und Mädchen zeigt, ist mittlerweile bei jugendlichen Konsumenten zum Mainstream geworden und wird zunehmend normalisiert. Fast die Hälfte der Teenager glaubt, Gewalt beim Sex sei normal und Mädchen würden dies erwarten. Darum geht das Thema alle an, denn auch wer nicht konsumiert, kann in grenzverletzende Situationen und in Chats und ersten Beziehungen unter Druck geraten. Doch wie kann Elternhaus, Schule und Jugendarbeit präventiv tätig werden? Und wie können wir gesichtswahrend mit Heranwachsenden ins Gespräch kommen, um sie in ihren Fragen und Ambivalenzen nicht allein zu lassen? Wie können wir Kinder schützen und Teenager darin unterstützen, die Folgen von Pornokonsum zu durchschauen und einen verantwortlichen und selbstbestimmten Umgang mit Liebe und Sexualität zu finden, der gesunde Grenzen bei sich und anderen wahrnimmt und achtet.


















